Die EU im Alltag österreichischer Städte und Gemeinden

Shownotes

Was hat die Europäische Union mit dem Alltag österreichischer Städte und Gemeinden zu tun? Wie können Kommunen europäische Entscheidungen beeinflussen – und EU-Förderungen gezielt für ihre Entwicklung nutzen?


In dieser Folge von „KDZ im Dialog“ spricht Siegfried Fritz mit Marlies Stubits, Leiterin des Brüsseler Büros des Österreichischen Städtebundes. Sie erklärt, wie kommunale Anliegen in die europäische Politik einfließen und warum konkrete Praxisbeispiele, gemeinsame Positionen und ein frühzeitiger Austausch entscheidend sind.


Das Gespräch beleuchtet aktuelle Entwicklungen beim Vergaberecht, beim kommenden EU-Finanzrahmen und bei der Beteiligung von Städten an europäischen Entscheidungen. Ein weiterer Schwerpunkt sind die kommunalen Finanzen: EU-Vorgaben erfordern Investitionen, während die finanziellen Spielräume vieler Städte enger werden. Der European Local Government Report 2025 des KDZ liefert dazu wichtige Vergleichsdaten für die Interessenvertretung in Brüssel.


In dieser Folge erfahren Sie:

  • Wie das Städtebund-Büro in Brüssel österreichische Städte unterstützt und ihre Interessen vertritt.
  • Warum kommunale Anliegen bereits vor einem EU-Gesetzesvorschlag eingebracht werden sollten.
  • Was Vergaberecht, kommunale Daseinsvorsorge und die künftige EU-Förderarchitektur miteinander verbindet.
  • Welche Chancen EU-Förderungen bieten – und warum sie strukturelle Probleme der Gemeindefinanzen nicht lösen können.
  • Wie Städte mit strategischer Planung, Kooperationen und einem kleinen Kompetenzteam EU-Projekte vorbereiten und umsetzen können.


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